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Für Kinder in Rumänien - mit viel Herz im Gepäck

Jedes Jahr um die Weihnachtszeit wird der LKW aus Bayern von vielen Kindern im rumänischen Arad aufs sehnsüchtigste erwartet. Seit 2013 machen sich Florian Baumann und sein Kollege Thomas Müller im eigenen LKW auf die Reise. Sie lassen es sich nicht nehmen, die eigens gepackt und gesammelten Päckchen – etwa 2.500 an der Zahl - sowie Geldspenden und Sachspenden des örtlichen Supermarkts und Spielwarenhändler aus ihrem Heimatort, bis nach Rumänien zu fahren. „Die Gelegenheit, die uns humedica bietet, selbst Geschenke an Kinder in Osteuropa zu verteilen, ist etwas ganz Besonderes. Die Eindrücke von dort rücken mich wieder innerlich zurecht und lassen mich dankbar sein“, erklärt cutcut Geschäftsführer Florian Baumann.

Gemeinsam wird der LKW mit Hilfe einer Menschenkette entladen. Foto: humedica

„Es ist kaum zu glauben, dass keine 1000 Kilometer von uns Menschen in zum Teil in größter Armut leben“, erzählt er erschüttert: „Oft verliert man über das Jahr doch etwas die Bodenhaftung und verliert sich in seinem eigenen Alltag. Doch so ein Besuch in einem Kinderheim in Rumänien erdet mich jedes Mal. Dann frage ich mich, worüber ich mich eigentlich aufrege, ich leide keinen Hunger, muss die Kälte nicht fürchten, es geht mir gut.“ Die prekären Verhältnisse, die sich bei der Verteilung der Päckchen, jedes Mal auftun, erschüttern Florian Baumann, der auch ehrenamtlich bei der Feuerwehr ist und schon viel gesehen hat, immer wieder aufs Neue.

Die Kinder sind glücklich über die Geschenke aus Deutschland. Foto: humedica

Begeistert von den Reaktionen der Kinder ist Thomas Müller: „Es ist unglaublich, welche Freude wir zu den Kindern bringen. Viele von ihnen bekommen sonst kein Weihnachtsgeschenk“, berichtet er, der Vater von zwei Kindern im Alter von vier und sieben Jahren ist: „Ich hoffe, dass die Kinder spüren, dass jemand an sie denkt und dass sie durch dieses Geschenk etwas Hoffnung bekommen. Man kann nie sagen, was sich entwickelt. Aber ich würde mich sehr freuen, wenn bei dem ein oder anderen Kind die Motivation geweckt würde, sich anzustrengen und im Leben voran zu kommen, so dass sie selbst eines Tages andere beschenken.“