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Weihnachtsfreude in aller Welt

Wo „Geschenke mit Herz“ für strahlende Kinderaugen sorgen

von Sebastian Zausch, 16.11.2017

Wenn ein Elternteil stirbt oder ins Gefängnis muss, ist es für die Zurückgebliebenen häufig schwer, damit umzugehen. Vor allem Kinder sind in einem solchen Fall die Leidtragenden, nicht nur, weil eine geliebte Bezugsperson plötzlich nicht mehr da ist. Auch die Versorgung der Familie gerät schnell ins Wanken. Während es in Deutschland ein soziales Netz gibt, das schwere Fälle zumindest abfedert, sind Kinder in unseren „Geschenk mit Herz“-Zielländern im Ernstfall häufig auf sich allein gestellt. Unterstützung vom Staat gibt es kaum, vielerorts sind Einrichtungen, die sich um Kinder kümmern, auf Spenden angewiesen und müssen sich selbst tragen.

In Rumänien sorgt sich unser Partner genau um diese Kinder. Auch um die neunjährige Claudia, die an Epilepsie leidet. Ihr Vater starb an einer Lungenkrankheit, ihre Mutter an einem Gehirntumor. Der Partner kümmert sich darum, dass das Kind in der Obhut seiner Großeltern trotzdem ganz normal aufwachsen kann. Über das „Geschenk mit Herz“ aus Deutschland hat sich Claudia riesig gefreut.

Strahlende Kinderaugen in Rumänien. Foto: humedica

Für die Menschen in Rumänien ist es nur schwer, zu verstehen, warum wir hier in Deutschland etwas verschenken, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Mihalcea zum Beispiel sitzt seit Jahren wegen schwerer Vergehen im Gefängnis. Er fiel den freiwilligen Helfern unseres Partners um den Hals, als er hörte, dass jedes seiner fünf Kinder ein Geschenk zu Weihnachten bekommen würde – gepackt von lieben Menschen aus Deutschland. Für die arme Familie eine Freude im harten Alltag.

In Weißrussland lebt Anna, die Siegerin unseres Dankesbilderwettbewerbs aus dem vergangenen Jahr. Sie besucht eine Einrichtung für Waisenkinder und Menschen mit Behinderung, die auf sich allein gestellt sind. Um an Geld zu kommen, verkaufen die Kinder vor allem kleine Basteleien auf Flohmärkten. Unsere Weihnachtspäckchen können hier eine ganze Menge ausrichten. Die 500 Euro Preisgeld für das schönste Dankesbild im vergangenen Jahr nutzte die Einrichtung übrigens, um einen Multischnellkocher für Reis und Gemüse, zwei Drucker mit passenden Patronen sowie Heißklebepistolen und Papier zu kaufen.

Anna aus Weißrussland malte das schönste Dankesbild. Foto: humedica

Als die kleine Larisa aus der Ukraine ihr „Geschenk mit Herz“ auspackte, konnte das ganze Krankenhaus ihre Freude hören, so laut war der Jubelschrei. Für einen Moment vergaß Larisa ihre Krankheit und warum sie im Krankenhaus war. Unser lokaler Projektpartner "Children’s Mission Ukraine" kümmert sich um Kinder, die Hilfe dringend nötig haben. Denn vor allem ältere Menschen und Kinder leiden häufig unter extremer Armut. Straßenkinder und überfüllte Waisenheime, die die anvertrauten Kinder kaum versorgen können, sind in der Ukraine keine Seltenheit. Die Organisation "Children’s Mission Ukraine", mit der wir von humedica seit vielen Jahren zusammenarbeiten, verteilt unsere Weihnachtspäckchen deshalb nicht nur auf Kinderstationen. Die Pakete sorgen auch bei vielen anderen Mädchen und Buben für Freude, zum Beispiel in Flüchtlingsfamilien oder bei Straßen- oder Waisenkindern.

Larisa aus der Ukraine ist die Freude über das "Geschenk mit Herz" richtig anzusehen. Foto: humedica

Auch außerhalb Europas sorgen unsere „Geschenke mit Herz“ für strahlende Kinderaugen: zum Beispiel in Haiti, dem Niger, auf den Philippinen oder wie im Jahr 2016 erstmals auch in Togo. Dort setzt sich unser Partner "Enfant Foot Développement" (EFD) für bessere Lebensbedingungen von Kindern ein. Die Menschenrechtslage in dem westafrikanischen Land ist nach wie vor schwierig, viele Kinder können die Schule nicht besuchen, weil sie entweder keinen Zugang zu einer Bildungseinrichtung haben oder die Schule sehr früh abbrechen müssen. Fast die Hälfte der Frauen und Mädchen in Togo haben nie gelernt, zu lesen oder zu schreiben. EFD will das ändern. Die togolesischen Päckchen beinhalten deshalb neben Süßigkeiten und Spielzeug auch Schultaschen. Wie bei all unseren Überseepartnern werden die Geschenke jeweils im Land gepackt und entsprechend der jeweiligen Bedürfnisse zusammengestellt. Das spart unnötige Transportkosten und behält die Wertschöpfung im Land.

Wenn auch Sie Kindern zu Weihnachten eine Freude machen möchten, aber nicht selbst zum Packen kommen, spenden Sie 15 Euro je Päckchen, damit unsere ehrenamtlichen Helfer in Übersee vor Ort „Geschenke mit Herz“ packen können. Vielen herzlichen Dank!

Auch im afrikanischen Togo freuen sich die Kinder über "Geschenke mit Herz". Foto: humedica