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Weihnachten vier Jahre nach dem Erdbeben

Gerührte Eltern

von Martina Zelt, 14.02.2014

Was für ein Gefühl muss es sein, den eigenen Kindern kein Weihnachtsgeschenk ermöglichen zu können? Im karibischen Inselstaat Haiti kennen viele Eltern diese Situation. Entsprechend glücklich waren nicht nur die Kinder, als hunderte „Geschenke mit Herz“ auch in diesem Jahr Haiti erreichten.

Vier Jahre nach dem verheerenden Erdbeben ist das Land noch immer vor große Herausforderungen gestellt. Die massiven Zerstörungen prägen das Bild der Hauptstadt Port-au-Prince, jedoch zeigen die Bemühungen für den Wiederaufbau ihre Wirkung. So haben Hunderttausende der anfangs über eine Millionen Obdachlosen wieder ein Dach über dem Kopf.

Als langfristige Hilfsmaßnahme startete humedica direkt nach der Katastrophe die Familienpatenschaften in Haiti! Dabei wurden 135 Familien dank der treuen Unterstützung ihrer Paten medizinisch und pädagogisch versorgt und begleitet.

Viele Kinder aus Haiti freuten sich über ihre Geschenktüte. Es ist ihr einziges und damit heiß-geliebtes Weihnachtsgeschenk! Foto: humedica

Diese nachhaltige Hilfe trägt Früchte und so konnten viele Familien durch die Zuwendungen ihre Existenz neu aufbauen und Ende 2013 in ein eigenverantwortliches Leben entlassen werden. Darin liegt das Hauptanliegen der Familienpatenschaften: Hilfe zur Selbsthilfe, ein Weg in die Unabhängigkeit.

Zu Weihnachten 2013, rund vier Jahre nach der Katastrophe, fand das Familienpatenschaftsprogramm in Haiti im Rahmen einer bunten Weihnachtsfeier einen würdigen Abschluss. Es wurden Lieder gesungen, Gebäck genascht und die kleinen Besucher freuten sich über ihre Geschenke, die von humedica-Mitarbeitern am Ort gepackt wurden.

Freudige Kinder bedeuten immer auch eines glückliche Mütter und Väter. Wie groß Armut und Not auch sein mögen, Eltern wünschen ihren Kindern überall auf dieser Welt ein fröhliches Weihnachtsfest mit einem Geschenk.

Herzlich bedankt sich eine Mutter bei humedica-Mitarbeiterin Maren Walter: „Es ist hart für uns, kein Geschenk für die Kleinen kaufen zu können. Dank der Weihnachtsaktion, haben die Kinder nun doch eines! Wir sind sehr dankbar!”

Die Geschenke sind den Kindern lange eine große Freude. Maren Walter erzählt, dass die Spielsachen selbst nach Jahren noch immer jeden Tag benutzt werden. Mit dem Ball der Verteilung 2011 wird täglich eifrig gespielt. „Erst wenn er völlig abgenutzt und platt in sich zusammenfällt, suchen sich die Kinder eine andere Beschäftigung.“

Neben den Sprösslingen der Familienpatenschaften erhielten auch behinderte und nicht behinderte Kinder des Waisenhauses „Village espoir“ ein Geschenk. Auch hier ist das humedica-Päckchen das einzige Weihnachtsgeschenk für die Jungen und Mädchen.

Bei der Abschlussfeier der Patenschaften bekam jede Familie zusätzlich eine Solarlampe, die auch in den kommenden Jahren Licht in ihre Häuser bringen soll. Dieses zugleich symbolische wie praktische Geschenk war das passende Geschenk zum Ende eines sehr guten Programms.

Die Familien stehen nach der schlimmen Katastrophe wieder auf eigenen Beinen. Das Prinzip der Familienpatenschaften fand fast zeitgleich erneut Anwendung: viele Opfer von Taifun „Haiyan“ auf den Philippinen werden von humedica-Paten in den kommenden schweren Jahren gezielt unterstützt. Die philippinischen Familien haben ähnliche Schwierigkeiten und Kämpfe für den Wiederaufbau vor sich. Bei all der Armut und der Trauer können Patenschaften als Schutzmantel für die Familie wirken und wertvolle Unterstützung sein.

Werden Sie Teil dieser Form der Nächstenliebe und entschließen Sie sich für eine Familienpatenschaft! Vielen herzlichen Dank!

      humedica e. V.
      Stichwort „Familienpatenschaften“
      Konto 47 47
      BLZ 734 500 00
      Sparkasse Kaufbeuren