Unser „Geschenk mit Herz“-Team ist für Euch da!Schreibt uns(0)8341 966148-60(0)151 71827985
Spenden

Wo Grundnahrungsmittelpakete die größte Freude auslösen

von Schwester Christiane Ebel/ DWA, 14.01.2013

Ihre Geldspenden für „Geschenk mit Herz“ sind auch in Simbabwe angekommen und bescherten 5.030 afrikanischen Kindern große Freude und schöne Weihnachten! Schwester Christiane Ebel, eine Dominikanerin, ist Leiterin des St. Regina Hospitals in einer Bergregion Simbabwes und berichtet von der Verteilung der Geschenke 2012:

„Unsere Freude war riesig, als wir von humedica wieder die Bestätigung für die Finanzierung der Weihnachtspäckchen bekamen. Die Geldübergabe verlief ohne Probleme, sodass unsere Schwestern das Geld von Hara nach Regina Coeli überbringen konnten.

Gleich in der darauffolgenden Woche starteten wir mit den Einkäufen und organisierten über die Caritas für die Transporte zwei jeweils zehn Tonnen fassende LKWs. Glücklicherweise stellte uns die Schule Stauraum zur Verfügung, wo wir die Einkäufe für die Päckchen lagern konnten.

Am 5. November 2012 begannen wir mit der Verteilung der Geschenke. Es wirkt ein bisschen früh, aber wie sich zeigte, war es eine gute Entscheidung, weil es gegen Ende des Projekts zu regnen begann. Einige der Gebiete, in die wir Päckchen bringen wollten, wären unter diesen Umständen sehr schwer zu erreichen gewesen.

Wir konnten stolze 5.030 Päckchen an die Kinder in Simbabwe verteilen! 4.000 davon beinhalteten jeweils ein Kilogramm Zucker, ein Kilogramm Reis, 750 Milliliter Öl, 500 Gramm feines Salz, ein Päckchen Tee und als i-Tüpfelchen bekam jedes Kind noch einen Lutscher. (Anmerkung: In Simbabwe freuen sich auch die Kinder über für uns sehr alltägliche Nahrungsmittel, da sie oft zu Weihnachten nichts zu essen haben und dadurch alle Nahrung dankend angenommen wird und Freude bereitet.) 1.000 Pakete waren gefüllt mit jeweils einem Kilogramm Zucker, einem Päckchen Tee, einem großen Stück grüne Seife, einer Tube Vaseline plus einem Lutscher und anderen süßen Extras für die Kinder.

Die Babys bekamen Maisbrei und Erdnussbutter. An die Studenten verteilten wir Päckchen mit Kerzen und Badeseifen und die älteren Kinder mit Behinderung bekamen Maisbrei und „Kapenta“ (Trockenfisch als Eiweißnahrung). Die übrigen 30 Geschenke befüllten wir mit Zucker, Tee und Keksen.

Während wir die Päckchen verteilten, sahen wir viele Kinder mit zerrissenen Schuluniformen. Da kam mir plötzlich die Idee, dass wir ihnen neue Schuluniformen besorgen könnten! Das taten wir und die Kinder waren hellauf begeistert, ebenso wie die Lehrer, die uns daraufhin sehr viele Dankesbriefe geschrieben haben.

Der Beginn der Verteilung verlief sehr problemlos. Wir gingen drei Mal pro Woche in verschiedene Gebiete, in denen wir die Kinder mit den Päckchen beglückten. Auch unsere beiden internationalen freiwilligen Helfer Rosemary und Scholi waren bei der Verteilung dabei, sodass wir als fünfköpfiges Team die Weihnachtsboten spielen durften.

Den ganzen November über hatten wir Temperaturen zwischen 34 und 36 Grad Celsius. Das Geringste was ich tun konnte, war, jedem Kind ein Getränk zu kaufen, was sie dankbar annahmen und sehr genossen.

Der letzte Teil der Verteilung war etwas beschwerlicher, da die Schüler, als wir ankamen, gerade ihre Prüfungen absolvierten und wir dadurch mehrere Tage hintereinander in die gleiche Gegend fahren mussten, bis wir allen ihr Päckchen übergeben hatten.

Es war ein besonderer Anlass - die Freude war groß. Foto: humedica/ Schwester Christiane Ebel

Lassen Sie mich versuchen, die Dankbarkeit der Menschen in Simbabwe zu übermitteln: Ihre Geschenke sind nicht nur eine große Freude für die Empfänger selbst, sondern sogar auch für den lokalen Priester, den Vorsitz und Chefs, wie auch für die Betreuer der Waisenkinder. Sie alle bedanken sich ganz herzlich für Ihr Engagement und schätzen die Gaben für die Kinder sehr.

Möge Gott Sie dafür reich belohnen und Sie das ganze neue Jahr über segnen!“