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„Sie ahnen nicht, wie sehr sich die Kinder freuten“

von Gratias Ruf, Bernadette Ebenhoch/DWA, 26.01.2013

Die beiden Franziskaner-Schwestern Gratias Ruf und Bernadette Ebenhoch der Missionsstation „St. Fortunatus“ in Fushe-Arrez durften die Aktion „Geschenk mit Herz“ von humedica in Albanien koordinieren und mit Hilfe einiger Mitarbeiter durchführen. Sie berichten uns, wie die Verteilung vonstatten ging und wie die Kinder auf die Päckchen reagierten.

„Wir bestellten in Fushe-Arrez einen geschlossenen Kleinbus und beluden diesen mit den wundeschönen Päckchen, die uns humedica aus Deutschland geschickt hatte.

Planmäßig fuhr der Bus mit einem unserer Mitarbeiter Richtung Süden. Etwa eine Stunde von hier entfernt, gibt es einige Dörfer, die dringend Hilfe benötigen. So wurden an der Schule von Gjegjan an die Schüler der ersten bis zur vierten Klasse, sowie an die Kinder des Kindergartens rund 200 Geschenke mit Herz verteilt.

Anschließend ging die Fahrt nach Kalivar, dann nach Gojan, Shkoze, Vau-Shen-Kol, Breg und in das Dorf Bicaj. Insgesamt haben wir in diesen Dörfern rund 600 Weihnachtspäckchen überreichen können. 491 kamen von humedica und die Restlichen wurden uns aus Österreich für die albanischen Kinder übergeben, sodass niemand leer ausgehen musste.

Die restlichen Präsente bekamen die Kinder der Grundschule in Fushe-Arrez und der Kindergarten in der Stadt.

Alle Päckchen wurden mit großer Freude und strahlenden Gesichtern angenommen. Sie können sich gar nicht vorstellen, wie sehr sich die Kinder bereits im Vorfeld auf ihr Päckchen freuten: Bereits Wochen vor Weihnachten löcherten uns die Kinder mit Fragen, wann es denn wieder die schönen Päckchen gäbe.

Als wir nach den Ferien wieder mit der Betreuung der Kindergartenkinder begannen, erzählten mir die Kleinen aufgeregt, was in ihren Päckchen alles drin war. Ich wunderte mich und verstand dann erst, wie wertvoll so ein Päckchen für ein Kind ist.

Allen, die mitgeholfen haben, die Päckchen zu packen, zu sammeln, aufzulisten, von einem zum nächsten Ort zu bringen, zu koordinieren, zu spenden und was sonst noch alles mit dieser Aktion zusammenhängt, sagen wir ein ganz herzliches „Vergelt’s Gott“!

Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude an Ihrem Einsatz für die Notdürftigen und grüßen Sie herzlich,

Ihre Franziskaner-Schwestern Gratias Ruf und Bernadette Ebenhoch“