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Ehrenamtliche Päckchenkontrollierer gesucht

Weihnachts-Aktion „Geschenk mit Herz“ trotzt Corona

Die Kaufbeurer Hilfsorganisation humedica sucht für die Weihnachtspäckchenaktion „Geschenk mit Herz“ dringend ehrenamtliche Helfer. Sie sollen ab dem 18. November in der Lagerhalle der internationalen Hilfsorganisation in Kaufbeuren-Neugablonz kontrollieren, dass nur das im Päckchen ist, was auf der Packliste steht.

Wie bereits im Jahr zuvor, kann auch heuer wieder von 8 bis 20 Uhr kontrolliert werden. „Diese Neuerung aus dem vergangenen Jahr hat sich bewährt. So haben auch Berufstätige die Chance, mithelfen zu können“ erklärt Aktionsleiterin Roswitha Bahner-Gutsche und wünscht sich „Die Helfer sollten sich nach Möglichkeit mindestens zwei Stunden Zeit nehmen.“

Jeder Kontrolleur hat seinen eigenen Tisch, der durch Plexiglasscheiben von den Nachbarn abgegrenzt ist und regelmäßig gereinigt wird. „So können wir sicherstellen, dass die Leute genügend Abstand zueinander halten“, so Bahner-Gutsche. „Eine Art Shuttle-Service mit Einkaufswägen, der die Helfer mit Päckchen und der nötigen Ware versorgt, soll außerdem verhindern, dass sich die Kontrolleure in der Halle unkontrolliert begegnen.“

Pandemiebedingt gilt in der Halle die 3 G Zugangsregel, das heißt Zutritt kann nur geimpft, genesen oder getestet erfolgen. Ein Schnelltest genügt. Selbsttests werden nicht akzeptiert. Die Anzahl der verfügbaren Plätze in der Halle ist begrenzt. Deshalb ist eine vorherige Anmeldung notwendig, entweder hier online oder telefonisch unter 08341/966148-460.

„Geschenk mit Herz“ ist die Weihnachtspäckchenaktion der Kaufbeurer Hilfsorganisation humedica mit UNterstützung von STernstunden e.V. und Radio Bayern 2 als Medienpartner. Menschen in ganz Bayern stellen entsprechend einer speziellen Packliste Weihnachtsgeschenke für bedürftige Kinder in Osteuropa zusammen und geben diese in einer der knapp 1.700 Sammelstellen im ganzen Freistaat ab. Ehrenamtliche Mitarbeiter holen die Päckchen dort ab und bringen sie ins humedica-Hauptquartier nach Kaufbeuren, wo sie kontrolliert und dann, erneut per LKW, auf den Weg nach Rumänien, Serbien, die Ukraine, Albanien, Moldawien oder den Kosovo gebracht werden. Im vergangenen Jahr machte „Geschenk mit Herz“ auf diesem Wege gut 87.000 Kinder glücklich.

Dank Spenden über 20 Euro pro Päckchen packt humedica durch seine weltweiten Partner außerdem in Überseeländern wie Indien, Brasilien oder Äthiopien Weihnachtsgeschenke für bedürftige Kinder.

„Wichtig ist uns, die Aktion trotz oder gerade wegen Corona unbedingt stattfinden zu lassen“, sagt humedica-Geschäftsführerin Heinke Rauscher. „Die Familien der Kinder, die unsere Päckchen erhalten, wurden besonders hart von den Corona-Lockdowns betroffen. Viele haben ihr Einkommen verloren und stehen vor dem Nichts. Den Kindern besonders in diesen Zeiten eine Freude machen zu können, ist uns ein ganz besonderes Herzensanliegen.“

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Start der Weihnachtspäckchenaktion „Geschenk mit Herz“ 2021

Hilfsorganisation humedica, Sternstunden e. V., und das Hörfunkprogramm Bayern 2 helfen gemeinsam

Die große Weihnachtspäckchenaktion „Geschenk mit Herz“ der bayerischen Hilfsorganisation humedica bereitet Kindern in Not auch in diesem Jahr wieder eine besondere Freude. Unterstützt wird die Aktion erneut vom „Sternstunden e.V“, der die Logistikkosten für Pakete, die in Osteuropa und Bayern verteilt werden, übernimmt. Als Medienpartner begleitet das Radioprogramm Bayern 2 „Geschenk mit Herz“ wieder mit Aufrufen und berichtet, wie die Hilfe organisiert wird und bei den Kindern ankommt.

Wer zu Weihnachten nicht nur seine Lieben beschenken, sondern auch Kindern in großer Not eine Weihnachtsfreude machen möchte, ist bei der Weihnachtspäckchenaktion „Geschenk mit Herz“ richtig. Mit dieser Aktion werden seit 2003 Kinder aus besonders bedürftigen Familien, hauptsächlich in Ost- und Südosteuropa, dank der Unterstützung des Sternstunden e.V. zu Weihnachten beschenkt. Im vergangenen Jahr machte die Aktion weltweit mehr als 100.000 Kindern eine ganz besondere Weihnachtsfreude. Ohne den unermüdlichen Einsatz hunderter Helfer und ehrenamtlicher Weihnachtspäckchenpacker hätten diese Kinder häufig nicht einmal eine eigene Zahnbürste oder warme Mütze.

Die in Bayern gepackten "Geschenke mit Herz" kommen bedürftigen Kindern in Osteuropa zugute. Foto: Plantogether

Viele Menschen packen in ganz Bayern Schuhkartons mit schönen und nützlichen Geschenken für Kinder, wie etwa Spielsachen oder Schulhefte, und bringen sie zur einer der zuletzt über 1.500 Sammelstellen in ganz Bayern. Sie nehmen eine Schlüsselfunktion bei der Realisierung der Aktion ein. Viele weitere fleißige Helferinnen und Helfer holen die Päckchen dann bei den Sammelstellen ab und bringen sie in die humedica-Hauptzentrale, wo die Pakete kontrolliert und zum Versand fertiggemacht werden.

Mit LKW werden die „Geschenke mit Herz“ in sechs osteuropäische Zielländer geliefert, beispielsweise Rumänien, Albanien oder die Ukraine. Dort verteilen caritative Einrichtungen, mit denen humedica auch unter dem Jahr zusammenarbeitet, sie an bedürftige Kinder.

Doch „Geschenk mit Herz“ ist nicht nur auf Europa beschränkt. Auch in Übersee werden Päckchen an Kinder in Not verschenkt. Um hohe Transportkosten in Ländern wie Äthiopien, Brasilien, Indonesien, Sri Lanka, Haiti oder Simbabwe zu vermeiden, werden die Pakete entsprechend den Bedürfnissen vor Ort gepackt.

Auch in Übersee freuen sich Kinder über "Geschenke mit Herz" - so wie hier in Indonesien

humedica bittet um eine Spende in Höhe von 20 Euro pro Päckchen, damit diese besondere Hilfe umgesetzt werden kann. Die Summe stellt den Gegenwert eines Weihnachtspäckchens dar. Die Mitarbeiterteams von humedica-Tochterorganisationen, befreundete Einrichtungen und viele ehrenamtliche Helfer begleiten die Umsetzung in den genannten Ländern.

Ab sofort ist es möglich, sich aus ganz Bayern als Sammelstelle anzumelden und Weihnachtspäckchen zu packen.

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Auf den Spuren von Sophies "Geschenk mit Herz"

Beobachtungen von den Päckchenverteilungen

Die letzten Meter holpert das Auto über den brüchigen Asphalt. Ankunft in einem Roma-Viertel in Serbien. Kinder laufen im Schnellschritt zum Wagen, manche rennen, andere sind zögerlich. Wie ein Junge, der sich hinter seinem Vater versteckt und neugierig durch dessen Beine lugt. Aus dem Kofferraum werden Pakete geladen: Ein Mädchen erhält eines mit einem violetten Deckel, auf dem mit Kugelschreiber geschrieben steht: "Für dich - Von Sophie". Das Paket ist verziert und mit Rentier-Geschenkpapier umwickelt.

Dies ist das liebevoll gepackte Päckchen von Sophie. Wen es wohl erfreuen wird? Foto: humedica

Wenn die ehrenamtlichen Helfer von humedica die über 102.000 Pakete der Aktion "Geschenk mit Herz" in 17 Länder weltweit senden, weiß in Kaufbeuren noch keiner, welche Hände die bunten Pakete entgegennehmen werden. Über 5000 wurden in einem Lastwagen nach Serbien transportiert - 1600 nach Rumänien. Dort hat der Projektpartner "Plantogether" einige Meter außerhalb eines Dorfes ein Sinti und Roma Camp besucht.

Johannes Klein war für humedica vor Ort und beschreibt seine Eindrücke aus Rumänien:

Die "Geschenke mit Herz werden unter anderem in einem Sinti und Romadorf in Rumänien verteilt. Foto: Plantogether

Die Freude über das "Geschenk mit Herz" ist groß bei diesem Jungen in Rumänien. Foto: Plantogether

Zerfallende Häuser, Zelte, die als Schlafraum dienen, Kinder, die im Winter barfuß und in verdreckter Kleidung herumlaufen - solche Bedingungen würde man sicher nicht in Europa vermuten. Sie leben abgeschnitten von Strom, Wasser, Gas - und von der Außenwelt.

Darunter leidet auch die Hygiene. Das sorgt dafür, dass die Menschen sozial diskriminiert, isoliert und nicht integriert sind. Die Hoffnungslosigkeit lässt viele in Drogen- und Alkoholmissbrauch versinken. Die Armut sorgt dafür, dass Kinder immer wieder in der Stadt zum Betteln gehen, was sie daran hindert, zur Schule zu gehen.

Möglichkeiten zu schaffen für die heranwachsende Generation aus diesen Verhältnissen auszubrechen, ist eine große Herausforderung. An der Verbesserung hygienischer Bedingungen will unser Projektpartner "Plantogether" in Zukunft arbeiten. Projekte zur Körper- und Kleidungshygiene sollen die gesellschaftliche Akzeptanz dieser Randgruppe verbessern: So werden Workshops zum Etablieren von regelmäßigem Duschen und Wäschewaschen geplant. Dadurch kann den Kindern dann der Zugang zum öffentlichen Bildungssystem erleichtert werden und Diskriminierung verringert werden.

Diese Familie konnte sich außerhalb der Stadt den Traum vom eigenen Haus verwirklichen. Dort erzeugen sie Strom, fördern Wasser, betreiben Landwirtschaft und halten ein paar Tiere. Foto: Plantogether

Bianca ist fünf Jahre alt und geht zur Schule. Sie wünscht sich für Weihnachten und das neue Jahr, dass der Unterricht wieder beginnt. Denn ganz wichtig ist ihr, dass sie dort ihre Freunde wieder treffen kann. Die Pandemie hat in Rumänien in den letzten Monaten auch den Schulbetrieb hart getroffen. Seit März ist die Schule meistens ausgefallen, lediglich von September bis November war normaler Betrieb.

Die Direktorin einer lokalen Schule schätzt, dass 80% des Lernstoffs nicht vermittelt werden konnten. Denn Home Schooling funktioniert hier leider nicht so gut, sagt sie. Es würde an Unterrichtsmaterialien fehlen, aber auch an digitalen Endgeräten für die Schüler. Besonders bildungsferne oder arme Kinder sind besonders benachteiligt: Bisher waren bei einigen Schülern zuhause weder Tablet, Laptop oder Internetverbindung vorhanden.

Vergangene Woche kamen die lange vom Staat versprochenen Tablets. Der Umgang mit den neuen Geräten muss mühsam durch die Lehrer in Einzeltreffen geübt werden. Einige der Eltern sind Analphabeten und deshalb stellt sich allein das Mitteilen von Information als große Herausforderung dar. Besonders die Eltern der Schulkinder aus bildungsfernen Schichten können die ausfallende Schule dadurch kaum ausgleichen: Einige arbeiten sehr viel und haben keine Zeit dafür, dann übernehmen oft die Großeltern die Betreuung. Andere sind arbeitslos und haben selbst keine ausreichende Schulbildung.

Lernschwache Kinder wurden bisher oft in der Nachmittagsbetreuung aufgefangen, wo sichergestellt wurde, dass alle auf einem Lernlevel bleiben. Diese fällt seit Frühjahr ersatzlos weg. Die Direktorin steht vor einer Menge Herausforderungen und sucht weiter nach Lösungen. Denn unter allen Umständen gilt es zu verhindern, dass Schüler aufgrund von CoVid-19 die Schule abbrechen müssen.

Nächster Halt: Niš. Der Transporter mit Sophies violettem Paket hält in der drittgrößten Stadt Serbiens, die von Bergen umschlossen im Süden des Landes liegt. Die Verteilung der Pakete vor Ort hat humedicas Partnerorganisation "Love Your Neighbor" (LYN) organisiert. Weihnachten feiern dort orthodoxe Christen, ein Großteil der Serben, am 6. Januar und 7. Januar. Carolin war für humedica vor Ort - und hat Sophies Paket begleitet.

Um die Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten, dürfen nicht alle Kinder gleichzeitig zu einer Verteilung kommen, müssen Abstand halten und Masken tragen. Auch Serbien ist von der Corona-Krise schwer getroffen. Über 3700 Menschen sind bisher an dem Virus gestorben (Stand: 19.1.2021). Manche Verteilungen dauern durch die Maßnahmen drei Mal so lange als in den Vorjahren, erzählen Mitarbeiter von LYN.

Das Mädchen mit der zerschlissenen Jeans, das Sophies violettes Paket erhalten hat, heißt Miona und ist zehn Jahre alt. Der Weg zu ihrem Zuhause führt einen Hang hinunter in eine enge Gasse, vereinzelt Risse oder Stolpersteine auf der Straße. Das "Haus" ist ein etwa 20 Quadratmeter großer Raum. Bis auf eine grell blinkende Lichterkette an einem Plastikbaum in einem Regal erinnert kaum etwas an Weihnachten. Das neuartige Corona-Virus hätte hier vermutlich leichtes Spiel: In dem Zimmer lebt Miona mit ihren Eltern und acht Geschwistern. Ursprünglich waren es neun, aber die älteste Schwester starb kurz vor ihrem 19. Geburtstag an einem Hirntumor.

Miona und ihr Bruder vor dem Haus. Neben der Tür hängt die Todesanzeige ihrer Schwester. Foto: Carolin Gissibl

"Ich bin mir sicher, sie ist jetzt an einem besseren Ort", sagt ihr Onkel Dragan, der die Verteilung zusammen mit LYN organisiert hat. Er wohnt seit zwanzig Jahren in dem Roma-Viertel, wo sich Häuser eng aneinanderschmiegen. Sein Eingang liegt etwa drei Meter entfernt zu Mionas Familie. Die 10-Jährige sitzt auf seiner Couch und öffnet das Päckchen von Sophie: Bürste, Hygieneartikel, Puzzle, Malbuch, Stift, Mütze, Kuscheltier. Stolz hält Miona eine Packung sogenannter Schleckmuscheln in die Höhe, Kunststoffschalen in Muschelform mit Bonbonmasse. "Es ist vermutlich die einzige Süßigkeit, die sie an Weihnachten essen wird", sagt ihr Onkel.

Miona beim Auspacken des Päckchens. Foto: Carolin Gissibl

Dragan leidet an Muskeldystrophie, einer Erbkrankheit, die zu Muskelschwäche und Muskelschwund führt. Nur beim Gehen merkt man dem 50-Jährigen seine Krankheit an, der typisch watschelige Gang. Dragan habe keine Wünsche. "Ich weiß, dass es Menschen gibt, denen es schlechter geht."

Dragan vor seiner Tür. Im Haus gegenüber lebt Miona mit ihrer Familie. Foto: Carolin Gissibl

Trotz seiner Gehbehinderung begleite Dragan die Kinder oft in die Schule, erzählen Freunde. Er wolle sichergehen, dass sie den Unterricht besuchen. Seine Nichten und Neffen sollen es besser haben. Daher hofft Dragan, dass sie durch Bildung irgendwann alleine den Weg raus aus der Armut schaffen.

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„Geschenk mit Herz“ übertrifft Vorjahresergebnis

Über 102.000 Mal Weihnachtsfreude für Kinder in Not

Die Päckchenpacker der humedica-Weihnachtsaktion „Geschenk mit Herz“ haben die Päckchenzahl des letzten Jahres noch einmal übertroffen. Mit mehr als 102.000 Packerln machen sie heuer gut 1.300 Kindern mehr eine Weihnachtsfreude als im letzten Jahr.

Die Empfänger der Päckchen leben in Armut. Oft gehören sie, wie hier in Rumänien, einer Minderheit an. Foto: humedica

Der Großteil der Pakete wurden mit 87.356 Päckchen auch heuer wieder von Menschen in Bayern gepackt. Empfänger sind vor allem bedürftige Kinder in der Ukraine, Serbien, Moldawien, Rumänien, Albanien oder dem Kosovo. Hier werden die Packerl zum Beispiel in Waisen- oder Krankenhäusern sowie Kindergärten und Schulen an Kinder verteilt, die unter schwierigen Bedingungen aufwachsen müssen und auch im weiteren Verlauf des Jahres von humedica oder Partnern der Organisation unterstützt werden.

Auch außerhalb Europas macht die Aktion Jungen und Mädchen eine Freude. In Ländern wie Äthiopien, Brasilien, Niger, Pakistan, den Philippinen, Simbabwe, Sri Lanka oder Indonesien packen Partner von humedica direkt am Ort die Päckchen. Das erhält nicht nur die Wertschöpfung im jeweiligen Land, es spart auch Transportkosten. Möglich machen das Spender aus ganz Deutschland, die humedica 20 Euro pro verschenktem Paket zur Verfügung gestellt haben. In den nächsten Tagen sollen auf diese Weise zusätzliche knapp 15.000 Pakete für leuchtende Kinderaugen sorgen.

Wie hier im Kosovo werden "Geschenke mit Herz" unter anderem in der Schule verteilt. Foto: humedica

„Es gibt so viele Kinder auf dieser Welt, die in elenden Verhältnissen leben müssen. Ihnen zu Weihnachten eine Freude machen zu können, ist jedes Jahr aufs Neue ein tolles Erlebnis“, sagt „Geschenk mit Herz“-Aktionsleiterin Roswitha Bahner-Gutsche. „Dass wir dieses Jahr, trotz der besonderen Herausforderungen durch Corona die Vorjahreszahlen noch toppen konnten, freut mich besonders. Unser herzlicher Dank geht an die fleißigen Päckchenpacker, aber auch die vielen ehrenamtlichen Helfer, ohne die diese Aktion nicht möglich wäre.“

Vor allem die Abholfahrten, die Kontrolle der Päckchen, aber auch viele Packaktionen mussten in diesem Jahr coronabedingt unter speziellen Hygienebedingungen stattfinden. Auch die Verteilung der Päckchen, die sich unter anderem aufgrund des orthodoxen Weihnachtsfestes am 6. Januar bis in den nächsten Monat ziehen werden, stehen aufgrund der Pandemie vor ganz besonderen Herausforderungen.

"Geschenk mit Herz" ist nur Dank des Engagements unzähliger ehrenamtlicher Helfer möglich. Insgesamt fuhren die Fahrer mehr als 74.000 km, um die Päckchen bei rund 1.500 Sammelstellen in ganz Bayern abzuholen. Foto: humedica

Letztes Jahr hatte „Geschenk mit Herz“ über 100.000 Mal Weihnachtsfreude verschenken können. Das beste Päckchenergebnis hatte es 2014 gegeben, als weltweit über 110.000 Kinder ein ganz besonderes Präsent bekamen. Möglich ist die Aktion neben den Päckchenpackern und unzähligen ehrenamtlichen Helfern vor allem dank der Unterstützung durch Sternstunden e.V., welches auch in diesem Jahr wieder maßgeblich die Logistikkosten für die in Bayern und Osteuropa verteilten Päckchen übernimmt, sowie des Medienpartners, dem Radiosender Bayern 2.

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